Wiederverkaufswert steigern
Das steigert den Wiederverkaufswert
Viele Neuwagenkäufer schauen schon beim Erwerb ihres Fahrzeugs auf den späteren Wiederverkaufswert. So steht der eigene Geschmack selten im Mittelpunkt, sondern eher der Geschmack der Masse. Richtet man sich nach bestimmten Kriterien, so kann man dafür sorgen, dass man nach einigen Jahren noch einen guten Preis erzielt und seinen alten Wagen nicht zu einem Spotpreis abgeben muss.
Gelb oder Rot? – Finger weg!
Es gibt Farben, die möchte einfach niemand kaufen. Ein sattes Gelb sieht, außer bei einem Ferrari, einfach immer nach Postauto aus und in Dunkelgrün erinnern viele Autos an den Wagen vom Revierförster. Dass man sich hier für gedecktere Töne entscheiden sollte, ist allerdings schon lange bekannt, das zeigen auch die Zulassungszahlen. Vor allem rote und schwarze Autos dominieren bei den Neuwagenkäufen. Diese Farben funktionieren sowohl beim Peugeot 406 Gebrauchtwagen als auch beim Porsche 911. Bei kleineren Wagen ist es noch eher möglich, auffälligere Lacke zu wählen als bei Limousinen der Mittel- und Oberklasse. Auch Sportwagen können bunter daher kommen, übertreiben sollte man es aber auch hier nicht. Alles, was zu weit ab der Norm liegt, wird beim Wiederverkauf bestraft werden. Dasselbe gilt auch für die Innenausstattung. Hier sollte man nicht auf zu ausgefallene Farben und Materialien setzen, selbst wenn sie dem eigenen Geschmack entsprechen. In Limousinen der Oberklasse ist eine Lederausstattung schon fast obligatorisch, aber die Farben sollten auf keinen Fall zu exotisch sein. Aber auch, wer sich einen Kleinwagen zulegt, sollte darauf achten, dass die Stoffmuster nicht zu sehr nach 90er Jahre Trainingsanzug aussehen.
Jedes Extra zählt
Aber nicht nur die richtige Lackfarbe und Innenraumgestaltung sorgen dafür, dass der Neuwagen nicht zur Geldvernichtungsmaschine wird. 50 Prozent Wertverlust nach kurzer Zeit sind vor allem bei großen und teuren Autos keine Seltenheit. Mit der Wahl des richtigen Motors kann man diesen Wertverlust schon mal deutlich reduzieren. Bei den meisten Wagen ist es unklug, sich für die stärkste Motorenvariante zu entscheiden. Ein Aggregat aus der Mitte des Angebots lässt sich nach einigen Jahren wesentlich besser wieder verkaufen. In Anbetracht der stetig steigenden Spritpreise dürfte sich dieser Trend noch verstärken. Extras, die den Benzinverbrauch senken, sollten auf jeden Fall geordert werden. Das gilt zum Beispiel für eine Start-Stopp-Automatik. Außerdem sollte man darauf achten, dass der Wagen bereits die Euro-5-Norm erfüllt, denn in ein paar Jahren wird diese bei den meisten Wagen Standard sein. Auch andere Extras lohnen sich. Jedes einzelne ist beim Verkauf ein stichhaltiges Argument für den aufgerufenen Preis. Es lohnt sich vor allem, günstige Pakete beim Hersteller zu ordern.
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